Wasser ist ein öffentliches Gut!

Wasser
Bürgermeister Johann Kaufmann und Wassermeister Robert Schmid mit den Facharbeitern (Gemeinde und Firmen) bei einer Baustelle in Schichenau.

Die Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ einwandfreiem Trinkwasser ist eine elementare Aufgabe der öffentlichen Verantwortungsträger. 
Sie ist eine der ältesten und wichtigsten Dienstleistungen von Gemeinden für die Bevölkerung.

Damit es zu keinen Engpässen bei der Trinkwasserversorgung kommt, investiert die Gemeinde jährlich in den Ausbau, in die Vergrößerung der Dimensionen und die Sanierung bestehender Leitungen. Der Wasserverlust soll so gering wie möglich gehalten werden. Die Dimensionen müssen vergrößert werden, da zahlreiche private Pools beim ersten schönen Wetter befüllt werden sollen.

Zum Vergleich: Ein 4 bis 5-Personenhaushalt benötigt im Jahr 150.000 Liter, ein durchschnittlicher Pool braucht schon 50.000 Liter Wasser!

Die Marktgemeinde St. Stefan im Rosental sucht beim Land Steiermark um die Genehmigungen für zwei neue Brunnen an. In den nächsten drei Jahren sollen 10 km Leitungen saniert und neu gebaut werden.

Mein Appell an die Bevölkerung: Da wir doch ein so schönes Freibad in der Gemeinde haben, ist die Anschaffung eines Pools zu überdenken, da hier wertvolles Trinkwasser verbraucht wird!
Wassermeister Robert Schmid


Überwachung der Wasserqualität:
Die Qualität des Wassers wird streng überwacht, Gesetze und Verordnungen sind dafür zuständig. Diese werden im Österreichischen Lebensmittelbuch bzw. in der Trinkwasserverordnung festgelegt und regelmäßig überprüft. Das (Trink)Wasser wird an Brunnen, Quellen sowie im Leitungsnetz

  • mikrobiologisch (bakteriologisch)
  • physikalisch/chemisch
  • mikroskopisch sowie
  • bezüglich Radioaktivität

untersucht. Mikrobiologische Untersuchungen gelten vor allem krankheitsverursachenden Bakterien wie z. B. Escherichia coli. Physikalisch/chemische Untersuchungen betreffen Nitrat, Phosphat, Pestizide sowie Gesamthärte und Leitfähigkeit, aber auch Salzgehalt und Mineralstoffe u. v. a. m.

Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch eines steirischen Haushalts beträgt etwa 130 Liter täglich, nur rund 2 % davon werden als Trinkwasser verwendet.

Schlecht gewartete Boiler oder zu niedrig eingestellte Boilertemperatur (zumindest 60° C sind notwendig) beeinträchtigen die Wasserqualität und können zu Vermehrung von Krankheitserregern (Legionellen) führen. 

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