Familie Hadler im Schachfieber

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Johann Hadler trainiert erfolgreich Schachnachwuchs aus St. Stefan im Rosental - nach Landesmeistertitel gab es Erfolg beim Bundesfinale.

"Seit 30 Jahren betreibe ich den Sport und ich habe mich noch nie dabei verletzt", grinst Johann Hadler aus St. Stefan im Rosental. Sein Vater hat ihn damals zum Schach gebracht, jetzt übt der einstige Landesmeister das königliche Spiel täglich mit seinen eigenen vier Kindern und einmal in der Woche ehrenamtlich mit Volks- und Hauptschülern in St. Stefan im Rosental. Und das mit Erfolg: Die Mädchenmannschaft der Neuen Mittelschule, in der auch Tochter Hannah spielt, holte nach dem Landesmeistertitel beim Bundesfinale den 3. Platz.

Seine Söhne Joachim und Johannes sind mit der Volksschulmannschaft bei den Staatsmeisterschaften angetreten. "Die Burschen trennte nur ein halber Punkt vom Meistertitel, das ist wirklich wenig. Aber man lernt beim Schach eben auch zu verlieren", betont Hadler.

Dass es sehr aufwendig ist, neben einem Vollzeitjob auch Zeit für Training, Meisterschaften und den Unterricht mit den Schülern zu finden, ist für den 38-Jährigen Nebensache: "Schach hat sehr viele positive Begleiterscheinungen: Es fördert logisches Denken, Konzentration, Geduld und ist eine gute Alternative zu Computerspielen."

Am Schach fasziniert den kaufmännischen Angestellten die Unendlichkeit der Züge: "Eines meiner Spiele dauerte einmal fünfeinhalb Stunden. Man muss konzentriert bleiben und immer ein paar Züge voraus denken."

Sein persönliches Ziel ist es, die Kinder - solange sie Spaß daran haben - im Schachspiel zu fördern. Wenn abseits davon Freizeit bleibt, spielt Hadler Tennis, Tischtennis oder liest Bücher.

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